SIMONE HAACK FÜR DEN FEMALE GAZE

Meine Liebe zur Kunst führt mich immer wieder in Ateliers, um den Künstler*innen zu begegnen, die mich bewegen und faszinieren. Um diesen Besuchen eine Gestalt zu geben, schuf ich den Blog:
FEMALE GAZE
In Zusammenarbeit mit dem Berliner Kurator und Galeristen Alexander Ochs stelle ich in den nächsten Wochen 6 Künstler*innen und ihre Werken vor:
BEATE HÖING (Keramik und Malerei) siehe Beate Höing für den FEMALE GAZE, EWA FINN (Malerei, Zeichnung) siehe Ewa Finn für den FEMALE GAZE, FELICICA MÜLBAIER (Autorenschmuck) siehe Felicia Mülbaier für den FEMALE GAZE, NICO MARES (Malerei) Nico Mares für den FEMALE GAZE, SIMONE HAACK (Malerei) und TANJA SELZER (Malerei).

Die aktuell noch virtuelle Exhibition mündet, sobald es die Situation erlaubt, in eine reale Schau vor Ort in der Berliner Galerie ALEXANDER OCHS PRIVATE.

KÜNSTLER*INNEN UNTERSTÜTZEN KASSIERER*INNEN

Diese Ausstellung geht über das Präsentieren der Werke aus dem Schaffen der Künstler*innen hinaus. Eigens für die aktuelle Notsituation haben Beate Höing, Ewa Finn, Felicia Mülbaier, Nico Mares, Simone Haack und Tanja Selzer ein Werk für eine Edition gestaltet.
Die Erlöse dieser Blätter werden dann an Kassierer*innen/Mitarbeiter*innen aus den Supermärkten in Berlin-Charlottenburgs gespendet.
Näheres zu dieser Aktion finden Sie im unteren Teil des Blogpostst.

Kehren wir zurück zu der Ausstellung: FEMALE GAZE und werfen wir einen Blick auf die Malerin: SIMONE HAACK

Künstler*in: Simone Haack
Geboren: 1978 in Rotenburg (Wümme)
Basis: Berlin
Der Funke: (sprang über…)Als ich als Teenager die Kunst des Surrealismus, Symbolismus und Expressionismus entdeckte, sowie die Schriften von Jung und Freud über das Unbewusste (las).
Ausbildung: Erst Hochschule für Künste Bremen, bei Karin Kneffel und Katharina Grosse (1997-2003); zwischendrin ein Jahr United School of Design in Auckland, Neuseeland (2000/01); Meisterschülerin bei Karin Kneffel (2003/04); danach noch ein Jahr Paris; mit dem DAAD an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts (2004/05); Atelier Pat Andrea
Das Beste: Je länger ich male und mich mit Bildern beschäftige, desto mehr kommen bildnerisch „Wollen“ und „Können“ zusammen, desto besser kann ich Ideen umsetzen oder im Prozess entwickeln
Was keinen Spaß macht(e): Bilder ein- und auspacken, Listen schreiben, Steuer machen. Zum Zahnarzt gehen.
Ikonen: Da gibt es viele, vor allem sind es künstlerische Einzelgänger, die (für) sich sehr eigene Bildsprachen entwickelt haben. Wichtig für mich waren/sind künstlerisch z.B. (ohne Reihenfolge oder Chronologie und ganz und gar nicht vollständig): Felix Vallotton, Edouard Vuillard, Gabriel von Max, Edward Steichen, Paula und Otto Modersohn (-Becker), Francis Bacon, Marlene Dumas, Maria Lassnig, Miriam Cahn, Diane Arbus, Cindy Sherman, der frühe Baselitz & Schönebeck, Louise Bourgeois, Roger Ballen, Matthew Barney, Erwin Wurm, Luc Tuymans, John Currin, Marcel Dzama…
Bester Rat: Für Künstler? Antizyklisch sein, das Eigene suchen
Warum Künstler*in: weil man als Künstler Bilder (er-)findet

Simone_Haack_Portrait
Photo by Julia Fiuczynski

Wer meinen Blog verfolgt hat, wird den Post über Simone Haack, den ich im Februar diesen Jahres veröffentlichte, gelesen haben. Damals besuchte ich die Künstlerin in ihrem Atelier und ging abends auf das Tindersticks Konzert. Damals. Es scheint eine Ewigkeit her zu sein und die Welt eine andere.

Von anderen Welten, oder sich verschiebenden Realitäten, sprechen auch Simone Haacks Bilder:

Mädchenhafte Frauenfiguren. Perfektion, Schönheit und Romantik. Und doch lauert ein leises Unbehagen im Hintergrund. Was süßlich wirken könnte, offen und einladend, scheint den Betrachter in Distanz zu setzen.

ORNAMENT

Ornament_2019_50x40cm_Öl auf Baumwolle -2

Sind es die Farben? Warme Gelbtöne wirken durch den blaugrünen Hintergrund kühl. Der Blick abgewandt und nur die prächtige Frisur steht im Fokus. Bilder, die in der Tradition der „Alten Meister“ zu stehen scheinen.

STERNENHAGEL

Sternenhagel_2014_140x90cm_Öl auf Baumwolle-2

Und doch modern umgesetzt. Himmelskörper aus mittelalterlichen Darstellungen werden zu Tätowierungen auf den Beinen eines Mädchens. Märchenhaft. Surreal. Anmutig. Und immer eine kleine Irritation – wie hier der melancholische Blick – machen die Gemälde Simone Haacks umso reizvoller und realer, als wenn die Welt wirklich perfekt wäre.

Selbstverständlich sind die Arbeiten von Simone Haack schon jetzt zu erwerben.
Das Angebot finden Sie unter folgendem Link der Galerie:
ALEXANDER-OCHS-PRIVATE

KÜNSTLER*INNEN UNTERSTÜTZEN KASSIERER*INNEN

SIMONE HAACK hat für die Edition des FEMALE GAZE dieses Werk eingeliefert:

IMG_4610

Die Arbeit wurde durch die Galerie: ALEXANDER OCHS PRIVATE in eine Edition umgesetzt.
Das Werk erscheint in einer Auflage von 5 und wir geben ein Blatt gegen eine Spende von ca. 200 € ab. Der Erlös wird an jeweils eine*n Kassierer*in/Mitarbeiter*in eines Charlottenburger Supermarktes gespendet.

Die Spender*innen, Kunstkäufer*innen und Kunstsammler*innen, erhalten eine Spendenquittung.

So Sie interessiert sind, schreiben Sie bitte an:
lochmann@alexanderochs-private.com
oder
post@silke-tobeler.de

Die Künstler*innen werden die nummerierten und signierten Drucke direkt an Sie senden.

Wir danken allen großzügigen Spender*innen!

Stay tuned:
am 22.05.2020 folgt die sechste Künstlerin unserer Gruppenausstellung:

TANJA SELZER

Ein Kommentar zu „SIMONE HAACK FÜR DEN FEMALE GAZE

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